3D-Foto-Effekt
Ein 3D-Foto-Effekt, auch Parallax- oder 3D-Zoom-Foto genannt, lässt ein flaches Bild wirken, als wäre es mit einer bewegten Kamera gefilmt: Die Person vorn gleitet vor dem Hintergrund, ein Steg zieht sich in die Ferne, während du heranfährst, und die Straße dahinter wandert vorbei. Das Tool schätzt mit Depth Anything V2 Small, einem offenen Tiefenmodell, das in deinem Browser läuft, wie weit jeder Teil deines Fotos entfernt ist, und bewegt dann eine virtuelle Kamera durch diese Tiefe. Wähl eine von sechs Kamerafahrten, stell Stärke, ruhende Ebene, Länge und Schleife ein und speichere das Ergebnis als MP4, WebM oder GIF. Dein Foto wird nicht hochgeladen, du brauchst kein Konto, und es gibt kein Wasserzeichen.
Fragen
Wie mache ich aus einem normalen Bild ein 3D-Foto?
Lade das Bild hier hoch und warte ein paar Sekunden, bis die Tiefe berechnet ist. Die Vorschau bewegt sich sofort; wähl eine Kamerafahrt wie Heranfahren oder Umkreisen und lade ein MP4, WebM oder GIF herunter.
Ist das wirklich kostenlos und ohne Wasserzeichen?
Ja. Tiefenmodell und Animation laufen in deinem eigenen Browser, es gibt also nichts zu bezahlen. Keine Anmeldung, kein Limit und kein Wasserzeichen auf dem Download.
Wird mein Foto hochgeladen?
Nein. Das Foto bleibt auf deinem Gerät. Heruntergeladen wird nur das offene Tiefenmodell, beim ersten Mal etwa 27 MB, das dein Browser danach im Cache behält. Nur „Senden an“ lädt etwas hoch, damit ein anderes PopNow-Tool den Clip öffnen kann.
Was kann es nicht?
Es bewegt nur die Pixel, die schon im Foto sind, und kann nicht zeigen, was hinter dem Motiv verdeckt war; bei großen Bewegungen wird der Hintergrund neben dem Motiv gedehnt oder gespiegelt. Glas, Haare vor unruhigem Hintergrund und Spiegelungen können das Tiefenmodell verwirren. Für einen echten neuen Blickwinkel nimm ein KI-Videomodell.
Welche Kamerafahrt wirkt am echtesten?
Umkreisen und Schweben bei 40 bis 60 Prozent Stärke täuschen das Auge am besten, weil die Kamera nur wenig wandert. Heranfahren passt zu Landschaften und Fluchtlinien, Vertigo ist ein dramatischer Effekt, den du kurz halten solltest, etwa drei bis vier Sekunden.
Wie verhindere ich, dass sich das Gesicht verzieht?
Schieb „Ruhig halten“, bis die Ebene der Person diejenige ist, die sich nicht verschiebt, bei einem nahen Porträt meist eher rechts. Dann bleibt das Gesicht ruhig und nur die Umgebung bewegt sich dahinter.
Kann ich ein nahtlos laufendes GIF für Profil oder Story machen?
Ja. Lass die Wiedergabe auf nahtloser Schleife, damit das letzte Bild zurück ins erste fließt, wähl GIF und lade herunter. Eine Schleife von vier Sekunden hat bei 420 Pixeln Breite meist etwa vier Megabyte.
Funktioniert das auf iPhone und Android?
Ja, im aktuellen Safari und Chrome am Handy, aber der erste Download und die Analyse dauern länger als am Laptop. Geht dem Handy der Speicher aus, nimm ein kleineres Foto oder ein Beispiel und exportier ein MP4 in 720p.
Kann es aus einem Foto ein echtes Video mit neuer Bewegung machen?
Nein. Das Tool verschiebt nur vorhandene Pixel, um eine Kamerafahrt vorzutäuschen. Damit Personen blinzeln, lächeln oder gehen, nimm Bild zu Video: Das erzeugt mit einem KI-Modell neue Bilder und kostet Credits.
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Vorher und nachher: Was sich ändert
Du startest mit einem flachen Bild und bekommst einen kurzen Clip mit Ebenen: Wer der Linse am nächsten steht, gleitet vor dem Hintergrund, das ferne Ende eines Stegs oder einer Straße öffnet sich, während die Kamera nach vorn gleitet, und das Bild schneidet oder springt nie.
- Was sich bewegt
- Jeder Pixel verschiebt sich je nach Nähe. Nahes wandert bei voller 3D-Stärke um bis zu etwa fünf Prozent der Bildbreite, die mit „Ruhig halten“ gewählte Ebene bleibt, und ferne Berge oder Himmel bewegen sich kaum.
- Was gleich bleibt
- Farben, Schärfe, Gesichter und Ausschnitt kommen direkt aus deinem Original; nichts wird von einem generativen Modell neu gezeichnet. Der Clip behält das Seitenverhältnis des Fotos, ein Hochkant-Handyfoto ergibt also ein Hochkant-Video.
- Was du vor dem Speichern prüfst
- Stell die Bühne auf Tiefenkarte. Helle Bereiche gelten als nah, dunkle als fern. Hat ein Arm oder eine Laterne den falschen Ton, verbiegt sich diese Stelle in Bewegung – dann nimm eine sanftere Fahrt oder weniger 3D-Stärke.
Bilder, die überzeugend in 3D wirken, und solche, die sich sträuben
Funktioniert gut
- Ein klares Motiv mit freiem Raum dahinter: ein Porträt auf dem Gehweg, ein Radfahrer auf der Landstraße, ein Hund am Strand, eine Braut unter einem Torbogen.
- Linien, die in die Ferne laufen, etwa Stege, Bahnsteige, Flure, Weinbergreihen oder eine regennasse Neonstraße.
- Scharfe, gut belichtete Handy- oder Kamerafotos ab 1.000 Pixeln an der langen Seite; mit klaren Kanten wird die Tiefe sauberer.
Besser vermeiden
- Flache Motive wie ein Dokument, eine Wand, ein Screenshot oder ein Produkt auf reinem Weiß; ohne Nah und Fern gibt es nichts zu trennen.
- Feine Details vor unruhigem Hintergrund, etwa krauses Haar vor Blättern, ein Maschendrahtzaun oder Glas; dort können Kanten wackeln.
- Gruppenfotos, in denen sich Leute eng überlappen; schwenkt die Kamera, werden Lücken zwischen Köpfen durch Dehnen der Nachbarn gefüllt.
Schritt für Schritt
- Bild hineinholenTipp auf „Foto hochladen“, zieh eine Datei auf die Bühne, füg sie ein oder öffne eine aus deiner Bibliothek. Die Beispiele Porträt, Bergsee-Steg und Regenstraße haben ihre Tiefe schon und bewegen sich sofort.
- Tiefe einmal ladenBeim ersten eigenen Foto holt der Browser das offene Tiefenmodell (ca. 27 MB) und liest das Bild; am Laptop dauert das ein paar Sekunden. Spätere Fotos nutzen das zwischengespeicherte Modell.
- Kamerafahrt wählenHeranfahren gleitet nach vorn, Umkreisen kreist sanft, Schwenken fährt nach links und rechts, Schweben hebt und senkt sich, Zoom atmet ein und aus, und Vertigo fährt heran, während das Objektiv weiter wird – der Hintergrund scheint davonzurasen.
- FeinschliffStell die 3D-Stärke ein, schieb „Ruhig halten“ zum Motiv, wähl eine Länge zwischen zwei und zehn Sekunden und entscheide dich für nahtlose Schleife oder einmal abspielen. Ränder legt fest, wie die Kanten versteckt werden: füllend zoomen, dehnen oder spiegeln.
- ExportierenWähl MP4 (720p oder 1080p), WebM oder GIF und tipp auf Herunterladen. MP4 wird schneller als Echtzeit kodiert, wo der Browser WebCodecs kann; WebM nimmt in Echtzeit auf; GIFs bleiben klein für Chats.
So funktionieren Tiefe und Kamerafahrt
- Depth Anything V2 Small
- Ein offenes Tiefenmodell unter der Apache-2.0-Lizenz. Es betrachtet ein einzelnes Bild und schätzt für jeden Pixel die relative Entfernung. Es läuft über Transformers.js und ONNX Runtime in einem Hintergrund-Worker in deinem Tab.
- Parallaxe mit WebGL
- Für jeden Bildschirmpixel geht ein Shader die Tiefenebenen von nah nach fern durch und nimmt die erste Fläche, die die virtuelle Kamera treffen würde. So bleibt der Vordergrund vor dem Hintergrund, statt mit ihm zu verschmieren.
- Füllen, was das Foto nie gezeigt hat
- Ein einzelnes Foto hat keine Pixel hinter deinem Motiv. Legt die Kamera diesen Bereich frei, wird der nächste Hintergrund gedehnt oder – bei Spiegeln – gespiegelt. Die Tiefenkarte wird um das Motiv leicht verbreitert, damit seine Kontur scharf bleibt.
- Privat und nach dem Laden offline
- Dekodieren, Tiefe, Rendern und Kodieren passieren auf deinem Gerät. Vom Bild wird nichts gesendet, außer du tippst auf „Senden an“; dann wird der Clip hochgeladen, damit ihn ein anderes PopNow-Tool öffnen kann.
Wie es weitergeht